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Standpunkte

Dr. Fritz Oesterle, Honorarkonsul Großbritannien

Ich bin davon überzeugt, dass eine große Mehrheit der Baden-Württemberger eine moderne, leistungsstarke und umweltbewusste Infrastruktur in Land und einen sparsamen und umweltbewussten Umgang mit Steuergeldern will, und deshalb für Stuttgart 21und gegen das Ausstiegsgesetz ist und votiert.

Dr. Peter Kulitz, Präsident Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag

"Die zugesagten zweckgebundenen Finanzierungsmittel für Stuttgart 21, bereitgestellt von EU, Bund, Land und Region können nicht für ein Alternativprojekt eingesetzt werden, da hierfür keine Planung, keine Planfeststellung und keine Entscheidung von den zuständigen Parlamenten vorliegt. Wenn wir diese Mittel nicht abrufen, fließen sie in andere Teile Deutschlands und werden für andere Verkehrszwecke ausgegeben. Baden-Württemberg würde leer ausgehen!"

Dr. Volkmar Mair, Vorsitzender des Verwaltungsrates Mairdumont

Zu Beginn wurden in der Argumentation zu Gunsten von Stuttgart 21 sicher Fehler gemacht. Das hintert aber nicht daran, dass das Projekt für die Zukunft von Stuttgart und die unseres Landes absolut notwendig ist.

Dr. Rolf Böhme, Oberbürgermeister a.D.

"Stuttgart 21 steht auf einer breiten demokratischen Basis. Bürgerumfragen haben immer wieder bestätigt, dass eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das Gesamtprojekt befürworten."

Roger Kehle, Präsident Gemeindetag Baden-Württemberg

"Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in unserem Land und Region hängen in beachtlichem Maße von der verkehrlichen Infrastruktur ab. Ohne das Projekt Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist zu befürchten, dass Fahrgäste in Zukunft über Frankfurt und Würzburg nach München reisen und unsere Verbindungen nach Süden ausgedünnt werden."

Thomas Strobl, MdB, Landsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg

"Die Mehrheit der Menschen will Stuttgart 21, das Projekt ist wichtig für die Landeshauptstadt und das gesamte Land Baden-Württemberg. Der Stresstest sowie das SMA-Gutachten haben die Leistungsfähigkeit des neuen Tiefbahnhofs bestätiget."

Joachim Möhrle, Präsident Baden-Württembergischer Handwerkstag

"Wir brauchen den Ausbau der Verbindung Stuttgart-Ulm mitten im Herzen unseres Landes. Ich bin entschieden der Meinung, dass die Qualität eines Standortes und die Dynamik seiner Entwicklung in hohem Maße von der Infrastruktur und dabei ganz besonders von der Verkehrsinfrastruktur abhängen."

Heinz Kälberer, Oberbürgermeister a.D.

"Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm verbinden die stärksten Wirtschaftsräume im Südwesten mit Mannheim, Stuttgart und Ulm. Das Bahnprojekt bringt Investitionen ins Land, die damit den volkswirtschaftlichen Nutzen aus dem Projekt überwiegen. Ein Ausstieg wird kein anderes Bahnprojekt beschleunigen, sondern im Gegenteil, es werden wegen der aufzubringenden Summe für den Schadensersatz vom Land an anderer Stelle Mittel für die Förderung von Kindergärten, Schulen und Straßen fehlen.“

Helmut M. Jahn, Präsident Landkreistag Baden-Württemberg

Stuttgart 21 nützt dem ganzen Land. Baden-Württemberg wird von Kehl bis Ulm in die großen europäischen Schienenwege eingebunden. Gerade auch die an den Zulaufstrecken liegenden Regionen – namentlich die Anlieger von Gäubahn und Südbahn – werden erheblich profitieren.

Birgit Homburger, MdB, Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg

"Stuttgart 21 für ein zentrales Projekt für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Landeshauptstadt wird an die Schnellbahntrasse Paris-Budapest angebunden und 10.000 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen. Davon profitiert ganz Baden-Württemberg."

Siegfried Weishaupt

"Ganz Baden-Württemberg profitiert vom neuen Bahnhof. Mit Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm bekommt zum Beispiel auch Oberschwaben den schnellen Anschluss zu Flughafen, Messe und Landeshauptstadt."

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D.

"Jetzt braucht Baden-Württemberg, als eine der Lokomotiven der Bundesrepublik Deutschland, Dampf für seine eigenen Maschinen und für seine eigene Stärke. Dieses Land braucht eine bessere Infrastruktur und der Schlüssel dafür ist Stuttgart 21."

Walter Riester, Bundesminister a.D.

"Damit die Menschen in Baden-Württemberg auch zukünftig in der Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung nicht abgehängt werden, engagiere ich mich für Stuttgart 21."

Thomas Bopp, Vorsitzender Verband Region Stuttgart

Die Region Stuttgart und das Land Baden-Württemberg werden an das europäische Schnellbahnnetz angeschlossen. Stuttgart 21 trägt wesentlich zur Verbesserung des Regionalverkehrs weit über das S-Bahn-Netz hinaus bei. Fünf Millionen Menschen werden davon profitieren. Das Schienenprojekt sichert den künftigen Wohlstand für Stuttgart und sein Umland.

Edmund Hug, Vorsitzender Forum Region Stuttgart e.V.

"Wohlstand und sich wohlfühlen sind die am häufigsten genannten Vorzüge von Stadt und Region Stuttgart. Mit dem Projekt Stuttgart 21 schaffen wir für kommende Generationen entscheidende strukturelle Voraussetzungen, die für den Erhalt und den Ausbau unserer Spitzenregion unerlässlich sind. Deshalb dürfen wir uns diese Jahrhundertchance nicht durch Kritiker und Protestierer kaputtmachen lassen."

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf GmbH + Co. KG

"Ich bin für Stuttgart 21, weil wir den Anschluss nicht verpassen dürfen. Eine schnelle Anbindung an Europa sichert den Wirtschaftsstandort und schafft Arbeitsplätze. Damit haben auch unsere Kinder eine gute Perspektive für die Zukunft."

Mi-Kyoung Wöhler, Gründerin und Vorsitzende des Asia Circle, Gerlingen

"Ich unterstütze gerne das Projekt Stuttgart 21. Die Stuttgarter Bürger sollten sehr stolz sein auf Natur und Kultur, Technik und Industrie. Durch Stuttgart 21 werden alle Bürger noch mehr davon profitieren. Die Stadt Stuttgart hat dadurch die große Chance eine sinnvoll vernetzte Weltstadt in Europa zu werden. Wir müssen uns bewusst werden, dass dies ein Projekt für uns Bürger ist."

Guido Buchwald, Fussball-Weltmeister, Inhaber GB Sportmarketing

"Während meiner aktiven Zeit als Spieler und Trainer in Japan habe ich die Vorzüge von Reisen in Hochgeschwindigkeitszügen kennen- und schätzen gelernt. Bequem, ausgeruht und mit allem Komfort in kürzester Zeit von einem Bahnhof zum anderen. Ein unschätzbarer Vorteil. Stuttgart 21 macht dies möglich."

Anke Huber, ehem. Tennisspielerin, sportliche Leiterin Porsche-Tennis-Grand-Prix

"Stuttgart 21 wird Menschen und Unternehmen in Baden-Württemberg durch deutlich kürzere Reisezeiten in Ost und West verbinden. 317 Sachen, das ist schneller wie jeder Aufschlag. In Baden-Württemberg ist es wie beim Tennis: Schnell musst du sein und eine gute Technik brauchst du auch."

Manfred Rommel, Stuttgarter Oberbürgermeister von 1974 - 1996

"Dieses Projekt ist die größte Chance für Stuttgart seit ich denken kann. Und ich denke schon eine ganze Weile."

Prof. Dr. Ulrich Goll, MdL

"Für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ist die Anbindung an die Europäische Magistrale zwingend. Dabei schadet es nicht, unsere Gäste in einem modernen Bahnhof zu begrüßen."

Harald Wohlfahrt, Sternekoch, Traube Tonbach

"Stuttgart 21 sichert Baden-Württemberg eine optimale Verkehrsanbindung in Europa. Dies ist entscheidend für Qualität in Tourismus und Gastronomie. Beim Kochen ist Zeit Qualität. Und beim Reisen sollte es genauso sein."

Wolfgang Drexler, MdL, 1. Vizepräsident im Landtag Baden-Württemberg

"Stuttgart 21 ist eines der ökologischsten Projekte, die ich mir vorstellen kann. Die damit verbundenen Verbesserungen der Schieneninfrastruktur im Nah- und Fernverkehr ermöglichen es, Milliarden von Autokilometern von der Straße auf die Schiene zu verlagern."

Stephan Vuckovic, Triathlet, Ironman, Olympia-Silbermedaille Sydney 2000

"Wie man gegen Fortschritt sein kann, verstehe ich überhaupt nicht. Egal, wieviele Jahre, Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte man zurückschaut, war immer die Region wirtschaftlich vorne, die die beste Infrastruktur hatte."

Dr. Herbert Müller, Präsident der IHK Region Stuttgart

"Stuttgart 21 bringt uns durch beachtliche Fahrzeitverkürzungen sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr sowie zwischen Hauptbahnhof und Flughafen einen Quantensprung in der Verkehrsinfrastruktur."

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